Als wir unser Apartment bezogen hatten erfrischten wir uns erstmal im Pool und danach ging es dann bisschen die Stadt erkunden, die letzten Dinge für unsere große Outbacktour zu klären und Sonnenhüte zu kaufen. Zum Anschauen haben wir in der Stadt nicht viel gefunden, außer viele Aboriginies, vor denen ich ehrlich gesagt Angst hatte, oder besser gesagt etwas geschockt war. Alle haben, um es nett zu sagen, nicht gut gerochen und waren betrunken. Die einzige wirkliche Sehenswürdigkeit war der Anzac Hill. Wir sind bei heißen 40 Grad hoch gestiegen und haben uns die Stadt mal von oben angeschaut. Auf unserem Heimweg haben wir einen Engländer kennengelernt, mit dem wir ein nettes Fußpils (Wegbier) getrunken haben und anschließend zur Erfrischung am Pool gechillt haben. Auch unsere anderen Hostelmitbewohner Giordano und Martina haben wir dort kennengelernt. Nach einem netten Tratsch und guter Erfrischung am Pool, haben Lena und ich den Tag dann mit einem Mädelsabend beendet und sind relativ früh ins Bett, da am nächsten morgen sehr frühes Aufstehen angesagt war.
Um 6am am nächsten morgen hat uns unser Tourguide Josh abgeholt und los ging es Richtung Ayers Rock. Wichtig war es, dass bereits jeder während der Fahrt 1,5l getrunken hatte zwecks dehydration. Das Motto war: "Drink plenty of water or you will die painfully". Unsere Truppe war völlig gemischt... Deutsche, Australier, Italiener, Schweizer, Dänen und Asiaten. Hin und wieder machten wir eine Pinkelpause unterwegs aber der wichtigste Stop war, um palettenweise Bier für die abendliche Stimmung zu kaufen. Nach 6 Stunden Fahrt kamen wir endlich am Ayers Rock an, wo wir zuerst das Ayers Rock cultural center besuchten um etwas über das Heiligtum der Einheimischen zu lernen. Anschließend ging es dann direkt zu dem Ayers Rock. Mit 3l Wasser in der Tasche machten wir uns dann auf den Weg das Wahrzeichen zu umrunden. Nach einer 6 km Wanderung bei sehr heißen Temperaturen, folgte auch schon die Nächste. Nachdem wir den Ayers Rock umrundet hatten, folgte der Mala Walk und etwas Geschichte über den Felsen und das Leben der Aboriginies. Sehr interessant!!
Anschließend fuhren wir dann zu einem guten Aussichtspunkt um den Sonnenuntergang zu beobachten. Währenddessen wurde uns von Josh ein leckeres Dinner bereitet und wir waren froh endlich sitzen zu können. Nach dem beeindruckendsten Sonnenuntergang, den ich je gesehen hatte, fuhren wir dann zu unserem Camping ground. Dort wartete endlich eine Dusche, ein Swag - das ist eine Art Schlafsack- und ein wunderschöner Aussichtspunkt, von dem man unter den Sternenhimmel den Ayers Rock und den Kata Tjuta sehen konnte auf uns.
Und so schnell war die Nacht auch schonwieder vorüber. Um 4 war der Early Bird angesagt um den Sonnenaufgang am Ayers Rock zu schauen. Danach ging es dann zum Kata Tjuta. Bewappnet mit Wassernerfgun, 3l Wasser, Sonnenhut und Sonnencreme ging es dann auf die nächste atemberaubende Wanderung. Unseren Weg kreuzten Kängurus und tausende von Eindrücken. Als auch diese Wanderung geschafft war, freuten sich erstmal alle auf eine Runde Pool, bevor dann Feuerholz sammeln angesagt war. Kings Creek Station war unsere nächster Stop und auch Bleibe für die Nacht. Wir schlugen unser Camp zwischen freilaufenden Kamelen auf und machten Lagerfeuer um das Chilli con Carne zu kochen. Immer zur Beer o`clock wurde ein Bier getrunken -also immer- und wir haben am Lagerfeuer gechillt und gequatscht. Geendet hat dies mit einem nackten Moonlight swim im Pool ;)
| Kata Tjuta |
| kleine Erfrischung |
Und auch am letzten Morgen der Tour hieß es wieder Early Bird! Diesmal ging es zum King Canyon die längste und meiner Meinung beeindruckenste Wanderung. Wir sind den Canyon entlang gewandert und haben außerdem den Garden of Eden besichtigt. Und zu allerletzt ging es dann Kamel reiten in der Wüste bevor wir zurück nach Alice Springs gurkten und die große Feierei in der Rock Bar angesagt war. Gute Musik, Jugs of beer, coole Leute und nicht zu vergessen: der ABC-Shot (absinth,bacardi und noch iwas). Der hat mich letztendlich aus dem Leben geschossen :D...
und am nächsten Tag ging es dann pünktlich zu Silvester mit einem kleinen Stoppover in Adelaide wieder zurück nach Sydney.
Es ist eigentlich echt unmöglich zu beschreiben wie atemberaubend es war..aber ich hoffe ich könnt anhand der Bilder bisschen mitfühlen ;)
Es ist eigentlich echt unmöglich zu beschreiben wie atemberaubend es war..aber ich hoffe ich könnt anhand der Bilder bisschen mitfühlen ;)